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T A G E B U C H

 

So, 25.09.16:  Nach einer Mittagspause  habe ich zusammen mit meinen Eltern den schönen Herbsttag genutzt und wir sind mit dem Auto und meinem E-Rolli nach Weixdorf gefahren. Von dort bin ich per E-Rolli nach Hermsdorf weiter gefahren und Papa ist hinterher gewandert. Unterwegs haben wir viele Ebereschenbäume gesehen. Durch den Schlosspark in Hermsdorf fließt die Große Röder. Nach einer kurzen Pause im Park ging es weiter über die Weinbergstraße nach Grünberg. 

In Grünberg sind wir auf den Friedhof gegangen.

 

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Anschließend sind Papa und ich wieder nach Hermsdorf zurück gekehrt. Am Schlosspark wartete Mama auf uns. Dann fuhren wir wieder  nach Hause. Der Herbstausflug nach Hermsdorf und Grünberg war sehr schön.

  
 

Ostermontag 2016:   Am Vormittag habe ich ein altes Tagebuch von mir gelesen. Es ist immer wieder interessant, was ich vor 20 Jahren gedacht und geschrieben habe. Beim Lesen habe ich ganz deutlich gemerkt, wie wichtig mir das Tagebuchschreiben geworden ist.

   
  

Fr, 15.01.16 - In der Redaktion:   Am Nachmittag bin ich in die Dreikönigskirche gefahren und da habe ich mich mit meinen Redaktionskollegen getroffen. Gemeinsam haben wir das neue Thema für unsere neue Zeitschrift „Kaffeepause“ besprochen. Diesmal haben wir uns das Thema „Männer und Frauen“ ausgesucht. Gleichzeitig wollen wir uns mit Kreidemalerei beschäftigen. Am Ende des vorigen Jahres habe ich schon ein Gedicht verfasst und heute  wurde es  in der Redaktion schon illustriert.

 

  

 

 

Einsamkeit

Liebesträume, Herzensgefühle

Kühlen Kopf behalten

Ein Gedicht  für dich

Zweisamkeit.

 

 

 

Sa, 21. November 2015: Lesung aus unserer neuen Zeitschrift in der Dreikönigskirche 

 

            

  
 

Mi,  1. Juli 2015:  Nach der Arbeit bin ich mit der Straßenbahn in die Dreikönigskirche gefahren. Auf der Hauptstraße vor der Dreikönigskirche fand an diesem Nachmittag ein Sommerfest von dem Café ABZ statt. Dort war auch ein Stand mit unserer Zeitschrift "Kaffeepause" vertreten. Bei dem Stand habe ich ein bisschen mitgeholfen. Später gab es eine kleine Lesung mit ein paar Texten von der "Kaffeepause". Ein Gedicht von mir war auch mit dabei. Anschließend trat eine Band aus Pirna auf. Sie hat gute Musik gemacht. Zwischendurch haben mich meine Eltern mit Martha und Arthur besucht. Über den Besuch habe ich mich sehr gefreut.

Nachdem ich eine Bratwurst zum Abendbrot gegessen hatte, fuhr ich mit der Straßenbahn nach Hause. Das Sommerfest an der Dreikönigskirche war sehr schön. In den nächsten Tagen soll es richtig heiß werden. Darum haben wir beschlossen, dass  wir unser nächstes Redaktionstreffen am Freitag ausfallen lassen.

 

  

 

Fr. 06.02.15 - In der Redaktion:  Heute war das Radio MDR-Figaro bei uns und hat mit uns eine Reportage über unser Zeitungsprojekt "Kaffeepause" gemacht. Die Reporterin hat ein Interview mit uns durchgeführt. Sie hat auch mir ein paar Fragen gestellt und die Antworten habe ich dann einfach in den Computer eingetippt. Wann die Reportage von unserer Kaffeepause gesendet wird, das weiß ich noch nicht. Nach dem Interview habe ich ein Gedicht angefangen zu schreiben. 

 

Die Reportage wurde am 18.03.2015 gesendet. Sie konnte man auch auf der Internetseite des Senders nachhören.

 

Galerie in der Landesdirektion  

Mi. 04.02.15: Am Abend bin ich in die Landesdirektion Sachsen auf die Stauffenbergallee gefahren. Dort war an diesem Abend die Ausstellungseröffnung vom "Atelier Farbig" der Lebenshilfe Dresden und  unserer Zeitschrift „Kaffeepause“. Die Ausstellung steht unter dem Thema "Genuss". Es werden viele Bilder und ein  paar kleinere Texte gezeigt.

 

 

4. Februar - 10. April 2015
Montag - Donnerstag 9 -18 Uhr
Freitag 9 -14 Uhr

Landesdirektion, Stauffenbergallee 2
Casinogebäude 
Japanisches Palais Dresden

Fr, 16.01.15:   Am Nachmittag nach der Werkstatt habe ich mich mit meinen Schreibkollegen von der "Kaffeepause"  vor dem Goldenen Reiter getroffen.  Gemeinsam sind wir dann zum Japanischen Palais spaziert. Dort wollten wir uns eine Ausstellung anschauen (logical RAIN - japanische Färbeschablonen). Doch zu unserer Überraschung mussten wir leider feststellen, dass das Museum keinen Aufzug hat, sondern nur viele Treppen. Da konnte ich mit meinem E-Rolli nicht mit  rein. Also habe ich kurzerhand beschlossen in die Dreikönigskirche zu fahren und dort auf den Fahrdienst zu warten. Auf dem Weg zur Dreikönigskirche war es sehr kalt. In der Lederwerkstatt auf der Hauptstraße habe ich mich für meine schöne neue rote Ledertasche bedankt.

  

 Klosterkirche Doberlug - Foto: Martina Schmidt

 

 

Sa. 05. Juli 14: Nach dem Mittagessen sind meine Eltern mit mir nach Kalkwitz gefahren. Denn dort mache ich bei meiner Tante Martina und bei meinem Onkel Uwe eine Woche Urlaub. In Kalkwitz möchte ich mich ausruhen und Tagebuch schreiben...

 

Fr, 11. Juli 14: Heute musste Onkel Uwe nicht ins Büro nach Calau. Darum haben wir zusammen mit Uwe K. einen Tagesausflug nach Doberlug ins Schloss gemacht. Dort haben wir uns die Ausstellung „Preußen und Sachsen, Szenen einer Nachbarschaft“ angeschaut. Die Ausstellung war sehr interessant und spannend. Sie zeigt die Geschichte Preußens und Sachsens. Wir haben uns Kopfhörer ausgeliehen. Eine angenehme Stimme hat uns durch die Ausstellung geleitet.  Nach dem Museumsbesuch haben wir noch die Schlosskirche angeschaut. Auf der Heimfahrt nach Kalkwitz haben wir in Sonnenwalde eine Pause gemacht und dort was zum Mittagessen gegessen. Nach dem Mittag wollten wir noch im Schlosspark eine Runde spazieren gehen.  Aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht: Gewitter und starker Regen. Da sind wir wieder über Crinitz nach Kalkwitz gefahren. Dort, in Crinitz, ist ein Keramikwerk, wo auch Fliesen hergestellt werden. Da haben meinen Eltern die Fliesen für unseren Keller geholt.  In Kalkwitz haben wir mit Tante Martina in der Küche Kaffee getrunken. 

 

<- Das ist also die Klosterkirche

 

 

Kirche Dresden-Kaditz

 

So, 25.05.14: Nach dem Mittag bin ich zur Bushaltestelle Maxim-Gorki-Straße gefahren und von da wollte ich mit dem Bus nach Dresden-Kaditz fahren. Nach einer Weile kam auch ein Bus, der nach Kaditz fuhr. Aber der Busfahrer hat mir zu verstehen gegeben, dass hier keine rollstuhlgerechte Haltestelle sei und da könne er mich auch nicht mitnehmen. Dabei hätte er nur die Rampe von dem Bus ausklappen müssen. Das hat er aber allerdings nicht getan. So musste ich auf den nächsten Bus warten. Inzwischen bin ich durch den St-Pauli-Friedhof zur Bärwalder Straße gefahren, dort ist eine rollstuhlgerechte Haltestelle. Da ist auch gleich ein Bus gekommen und da bin ich nach Dresden-Kaditz gefahren.

 

In Kaditz habe ich eine große Runde gedreht und habe mir den alten Dorfkern und  die Kaditzer Kirche angeschaut. Neben der Kirche steht eine große Linde. Sie ist viele hundert Jahre alt...

 

Sa, 29.03.14: Am Wochenende war schönes Frühlingswetter. Am Samstagmorgen war  noch Frühnebel. Durch den Nebel konnte man fast nichts sehen. Außer die  Umrisse eines Ahornbaumes, der in unserem Garten steht. Am Vormittag hat sich der Nebel  langsam aufgelöst und die Sonne kam raus.

 

Nach dem Mittag habe ich einen  großen Ausflug mit der Straßenbahn in den Großen Garten gemacht. Dort war ich lange nicht mehr. Ich habe eine schöne Runde  gemacht und danach bin ich per E-Rolli nach Striesen gefahren und in  den Bus, der nach Reick fuhr, reingerollt. Dort hat der Bus eine  kleine Pause gemacht und dann ist er wieder zurück gefahren, über die  Waldschlößchenbrücke. An der Trachenberger Straße bin ich aus dem Bus  rausgerollt und wieder heim gefahren.

 

 

Der Neptunbrunnen

Sa, 31. August 2013: ... Nach einer kleinen Mittagspause bin ich mit der Straßenbahn ins Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt gefahren. Dort ist zur Zeit meine Oma. Sie hat irgendetwas mit dem Herzen. Auf der Hinfahrt musste ich am Hauptbahnhof umsteigen. In der Straßenbahn habe ich meine Arbeitskollegin Sabine* getroffen. Wir haben uns gefreut, als wir uns gesehen haben. Ich bin eine Haltestelle eher ausgestiegen und das letzte Stück zum Krankenhaus mit dem E-Rolli gefahren. Im Krankenhausgarten wartete meine Oma schon auf einer Bank auf mich. Meine Eltern sind mit den Rädern ins Krankenhaus gekommen. Meine Oma hat sich sehr über unseren Besuch gefreut. Während meine Eltern sich mit Oma unterhielten, habe ich mich im Krankenhausgarten umgeschaut. Sogar einen Kornelkirschbaum mit vielen Früchten dran habe ich entdeckt. Dann bin ich zum Neptunbrunnen gefahren. 

Nach dem Besuch bei Oma bin ich zusammen mit Papa zur Flügelwegbrücke auf dem Elberadweg gefahren. Auf dem Radweg war viel Verkehr. Unterwegs hat ein unangenehmer Wind geblasen. An der Flügelwegbrücke bin ich in den Bus eingestiegen.

 

 

Do, 14.02.2013: Nach dem Abendbrot habe ich in der Küche zwei Tüten mit  Walnüssen in eine Schale umgefüllt. Diese Aufgabe hat mir Spaß  gemacht. Papa hat mir die Nüsse in eine große Kuchendose gelegt, damit ich  sie gut greifen konnte und dann ging es los. Ein paar sind mir runter gefallen. Aber das war nicht so schlimm. Früher hatten wir in unserem Garten einen großen Nussbaum. Dieser hat im Sommer Schatten gespendet und  jedes Jahr lagen eine Menge Nüsse unten. Mein Urgroßvater und dann später  auch meine Eltern haben im Herbst die Nüsse aufgelesen und auf einem Gitter  getrocknet.   

 

So, 24.02.2013: Am Wochenende hat es wieder kräftig geschneit. Meine Eltern  mussten Schnee schippen. Heute Vormittag hat meine Mama im Garten einen  Schneemann mit einem lachenden Gesicht, extra für mich gebaut und mein Papa  hat ihn dann fotografiert. Den Schneemann kann man vom Küchenfenster aus gut  sehen. Am Nachmittag hat Tauwetter eingesetzt und der Schneemann schmolz  dahin. Der lachende Schneemann soll mich daran erinnern, dass man jeden  Tag mal lachen sollte. In der letzten Zeit habe ich nur wenig gelacht, weil  ich mir viele Gedanken gemacht habe und immer noch mache. Wenn ich so  traurig und mutlos dasitze, fällt mir mein Tagebuch wieder ein. Es hilft  mir, viele Gedanken zu verarbeiten und dann werde ich meistens fröhlicher und zuversichtlicher. 

 

Mo, 14.01.2013: Heute Nachmittag haben meine Eltern das Ergometer in mein Zimmer gestellt, damit ich täglich trainieren kann. Nachdem meine Eltern das Rad aufgebaut hatten, konnte ich schon eine Viertelstunde fahren. Hinterher habe ich gute Laune bekommen. Beim Radfahren habe ich John Zorn von CD gehört.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, dass ich möglich zeitnah Tagebuch schreiben möchte. Im letzten Jahr habe ich manchmal erst drei Wochen später Tagebuch geschrieben.

 

Fr, 1.2.2013 - Auf Arbeit: Nach dem Morgenkreis gingen wir wieder an unsere Arbeit. Ich ging zu Lutz*. Da haben wir uns eine Tagebuchgeschichte, die ich geschrieben habe, angeschaut und ein bisschen was umgeschrieben. Meine Text erzählt von meinen Gefühlen. Nach dem Mittag habe ich mich, wie jeden Freitagmittag, im Snoezelenraum entspannt und meine liebe Gruppenkollegin Sabine* hat mich begleitet. Sabine* lag auf dem Wasserbett und ich habe meine Mittagspause in einem Sitzsack genossen und nebenbei lief eine schöne Entspannungsmusik. Dabei bin ich ganz ruhig geworden.

 

Mo, 4.2.2013 - Auf Arbeit: Heute ist eine Betreuerin aus einer anderen Werkstatt gekommen. Sie hilft bei uns in der Gruppe aus, weil Doris* leider krank ist und Gerald* ab Donnerstag Urlaub hat. Im Morgenkreis haben wir uns alle vorgestellt und anschließend haben wir noch eine kleine Geschichte gelesen. 

 

 

Mi, 29. Feb. 2012  - Auf Arbeit: Am Vormittag habe ich zum ersten Mal mit  einer Bohrmaschine Löcher in ein Brett gebohrt. Die  Bohrmaschine geht nicht elektrisch, sondern man muss an den beiden Enden eines Seils abwechselnd ziehen und  so entsteht langsam ein tiefes Loch. Die Bohrarbeiten haben mir Spaß  gemacht. Ich musste aber meine Arbeit mehrmals unterbrechen und meine Hände ausschütteln.  

 

 

So, 17. April 2011 - Palmsonntag: Am Nachmittag sind wir in den Kurort Hartha bei Tharandt mit dem Auto gefahren. Dort will meine Tante in ein paar Wochen ihren Geburtstag feiern. Wir haben geschaut, ob die Gaststätte rollstuhlgerecht ist. Sie ist gegenüber vom Kurgarten und leider nicht rollstuhlgerecht. Danach sind wir in ein Café gegangen und haben dort Kaffee getrunken. Ich habe ein großes Stück Mohnkuchen gegessen und einen Cappuccino getrunken. Danach sind wir im Tharandter Wald ein bisschen spazieren gewesen. Wir sind auf dem Weg der Lieder gewandert. Dort stehen alle paar Meter Holztafeln mit einer Volksliedstrophe drauf. Auch an einer sehr alten Kiefer sind wir vorbeigekommen. Am späten Nachmittag sind wir über Tharandt und Freital wieder nach Hause gefahren.

 

Fr. 24. September 2010: Am Nachmittag bin ich mit Bus  und Straßenbahn nach Pieschen gefahren. Dort habe ich mir die neue Molebrücke  angeschaut und bin auch mal drüber gefahren. Sie führt über die Hafeneinfahrt in  Pieschen. Die Brücke wurde vor ungefähr zwei Wochen eingeweiht. Sie ist Teil des Elberadweges, also nur für Fußgänger und Radfahrer. Dann bin ich mit der Straßenbahn zur  Dreikönigskirche gefahren und dort habe ich Abendbrot gegessen. Auf der Rückfahrt bin ich am Trachenberger Platz ausgestiegen. Denn diese Straßenbahnhaltestelle wurde  jetzt rollstuhlgerecht gebaut. Meine Heimatstadt Dresden gefällt mir, weil  vieles rollstuhlgerecht geworden ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mi, 14. April 2010: Das lange Warten auf meinen neuen E-Rollstuhl hat heute Mittag ein Ende gefunden. Denn nach dem Mittagessen sind zwei Leute vom Rolli-Team gekommen und haben meinen neuen E-Rollstuhl (Otto Bock C1000 DS) mitgebracht. Da habe ich mich riesig gefreut. Nach einigen Umbauten am Rolli durfte ich ein paar Runden auf dem Gang des Förder- und Betreuungsbereiches fahren. Das Fahrgefühl ist anders als bei meinem alten E-Rollstuhl,  ruhiger und ausgeglichener. Auch der Sitz ist sehr bequem. Nun kann ich wieder Ausflüge an die Elbe und in den Großen Garten machen. Darauf freue ich mich schon. Doch am Anfang soll ich noch keine großen Touren unternehmen, weil die Batterie sich erst noch aufbauen muss und ich auch noch nicht so sicher fahren kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Do. 2. April 2009 Am Nachmittag habe ich Besuch bekommen. Mein Freund David* mit seiner Schwester Beate*. Da habe ich mich sehr gefreut. Beate* war meine Physiotherapeutin in der Tagesstätte auf der Kändlerstraße. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Beate meine Schwester und David mein Bruder wären. So gerne habe ich meine beiden Freunde. Eigentlich wollten wir uns bei mir zu Hause treffen. Aber mein Fahrer, der mich immer von der Arbeit nach Hause fährt, hatte am Wilden Mann einen Unfall. So haben meine beiden Freunde mich von da aus abgeholt. Ich wäre beinahe aus meinem E-Rolli gesprungen, als ich sie gesehen habe, so gefreut habe ich mich. Wir sind zum Heidefriedhof gelaufen und gefahren, dort haben wir uns auf einer Parkbank unterhalten. Beate* hat mir Fotos von ihrer Familie gezeigt. Am Abend zu Hause war ich sehr glücklich, dass ich meine beiden Freunde wiedergesehen habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 Das Spitzhaus in Radebeul

 

Sa, 07. Juni 2008 Nach dem Mittagessen fuhren meine Eltern und ich nach Luckau, um Oma im Altersheim zu besuchen. Meine Oma hat ein schönes Zimmer. Ich habe eine kleine Spazierfahrt mit meinem E-Rollstuhl gemacht, während meine Eltern bei Oma waren. Ich bin an einem Bach entlang in die Stadt gefahren und habe die Stadtkirche angeschaut. Da habe ich meine Eltern und Oma getroffen. Ich konnte mich nur ganz wenig mit Oma unterhalten. Aber ich war wenigstens mal bei ihr und das war die Hauptsache. Am späten Nachmittag sind wir wieder nach Hause über Sonnewalde gefahren. Dort haben mein Papa und meine Tante M. als Kinder gewohnt.

 

Do, 23. Oktober 2008 - Auf Arbeit:   Nach dem Frühstück sind wir nach Radebeul zum Spitzhaus gefahren. Das Spitzhaus ist eine Gaststätte. Aber wir sind dort nicht eingekehrt. Unterhalb, auf dem Hang, ist ein Weingut. Jetzt im Herbst sieht der Weinberg in Radebeul wunderschön aus. Vom Spitzhaus sind wir zum Bismarckturm gewandert. Die Bismarcktürme wurden sicherlich zu Ehren Otto von Bismarcks erbaut. Otto von Bismarck war ein Graf und Ministerpräsident von Preußen. Am Bismarckturm kann man das ganze Elbtal überblicken. Zuerst war es neblig. Aber dann gegen Mittag gab der Nebel eine schöne Aussicht ins Tal frei. Am Turm haben wir ein Picknick gemacht. Ab und zu hörten wir die Lößnitzbahn tuten. Sie fährt von Radebeul bis nach Radeburg. Nach dem Picknick fuhren wir wieder in die Werkstatt. Unser Ausflug zum Spitzhaus und zum Bismarckturm war sehr schön. Besonders haben wir uns gefreut, dass die Sonne geschienen hat.

Als wir wieder in der Werkstatt waren, bin ich noch zu den Schleswiger Lerchen (Werkstattchor) gegangen. Ich singe (oder besser gesagt, ich brumme) in diesem Chor mit. Manchmal sprechen wir über ein Thema, was mit Musik zu tun hat. Heute haben wir angefangen, über Johann Sebastian Bach zu reden.

 

 

 

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* Personen-, Ortsnamen sowie Umstände sind z.T. geändert